| Neue Mensa: SSG-Anbau eingeweiht |
Restarbeiten an Fassade und Außenanlagen sind „auf Eis gelegt“, so Architekt Klaus Kunert. Die Mensa ist von der Straße aus einsehbar, eine Holzterrasse kommt noch. Der Neubau sei ein großer Schritt voran für die „Offene Ganztagsschule“ dankten Henrik Sönksen und Jan-Henrik Böckmann, Schülervertreter am Sophie-Scholl-Gymnasium. Vorteil für die Lehrer: Sie müssten keine essenden Schüler mehr aus dem Pädagogischen Zentrum schmeißen. Freude bei Elternvertreter Klaus Moritz: Während aus der Politik viel Murks für die Schulen komme, sei gemeinsam in Rekordzeit Tolles geschaffen worden.
Gekostet hat das rund 2,9 Millionen Euro. Das Land gab eine knappe Million dazu, der Kreis 1,2 Millionen, die Stadt 800 000 Euro. In einigen Bereichen finanzierten Stadt und Kreis je die Hälfte, sonst übernimmt der Kreis 60 Prozent. Dieser Anteil soll aus Stadtsicht steigen, da das Verhältnis schon lange nicht mehr stimme, so Bürgermeister Rüdiger Blaschke. Der Vertrag läuft 2011 aus.
Er lobte das Miteinander, nachdem man sich geeinigt habe, für SSG und Gemeinschaftsschule am Lehmwohld nur eine Mensa zu bauen. So solle es weitergehen: Nächster Schritt ist die Sanierung der Schulfassade für 4,5 Millionen Euro. Eine Testphase, wie laut diese Arbeit wird, gebe es in den Sommerferien.
„Immer das Ziel vor Augen, Schule zu einem Lebensraum für alle zu entwickeln, sind wir ein gutes Stück weitergekommen“, freute sich Hans-Joachim Sohrt, Leiter der Gemeinschaftsschule. Mehr als die bisher – in Spitzenzeiten – 150 Mittagskunden erwartete SSG-Leiterin Angelika Hartmann angesichts des neuen Ambientes in der Cafeteria, die die Steinburger Service GmbH betreut. Bitte von Kreispräsident Hans-Friedrich Tiemann an die Schüler: „Nutzt die Cafeteria und verlasst sie so, wie ihr hineingegangen seid.“ Lars Peter Ehrich - Norddeutsche Rundschau vom 04.02.2010
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