| Grundsteinlegung: SSG-Erweiterung geht voran |
Die Verzögerungen beim Errichten des Anbaus für das Schulzentrum am Lehmwohld entstanden, weil Stadt und Kreis sich erst nach langem Ringen einig wurden, eine gemeinsame Cafeteria für das SSG und die benachbarte Realschule am Lehmwohld zu bauen. Sie soll künftig von den Schülern des Gymnasiums und der Realschule – die dann beide Ganztagsschulen sind – genutzt werden. In dem eingeschossigen Anbau sind neben der Cafeteria Multifunktionsräume und ein Unterrichtsbereich für Naturwissenschaft und Technik vorgesehen. Der Anbau ist so geplant, dass er aufgestockt werden kann. „Die Familienformen ändern sich und es ist für eine Stadt zwingend notwendig, ein solches Angebot gewährleisten zu können“, erklärte Landrat Dr. Burghard Rocke. Der Kreis Steinburg sei immer sehr sparsam, aber „wenn es, wie hier darauf ankommt, dann geben wir Geld“. Er wolle die Wünsche der Schule gerne begleiten: „Der Kreis bekennt sich zu seinen Schulen“. Auch Architekt Klaus Kunert ist zufrieden: „Wir kommen viel schneller voran als wir dachten. Es gibt keine Hindernisse im Baugrund, die Baugenehmigung durch die Stadt kam sehr zügig – das Ziel, noch dieses Jahr fertig zu werden, erreichen wir.“ Angelika Hartmann erinnerte daran, für die Schul-Verpflegung eine Interimslösung für die Zeit zwischen Schulanfang im September und Bauende im Dezember zu finden. „Die Nachfrage lehrt uns, dass wir eine Caféteria brauchen.“ Deshalb sei es wichtig mit der Ganztagsschule „neue, mutige Wege zu gehen und ein Vorreiter für ganz Steinburg zu sein“. (Norddeutsche Rundschau vom 25.04.09) |


