Geschichten und Skizzen über den Corona-Lockdown, verfasst und gezeichnet von Schülerinnen und Schülern der Klasse 9b

Die Schüler*innen der 9b haben sich in einem fächerübergreifenden Projekt in Deutsch und Kunst mit ihrem Erleben des Corona-Lockdowns auseinandergesetzt. Das Projekt begann unmittelbar nach den Sommerferien, als zum ersten Mal wieder ganz normaler Unterricht stattfinden konnte und die Erinnerung an den Lockdown noch sehr lebendig war. Zum Einstieg haben die Schüler*innen einen der wenigen bisher vorliegenden literarischen Texte zu dem Thema gelesen – das sehr lesenswerte Essay „Man wird zur Pflanze“ von Tillman Prüfer aus dem „Zeit-Magazin“ – und verschiedene Ideen zum Schreiben kreativer Texte ausprobiert. Die endgültigen Texte wurden dann in einer Lesung vor der Klasse vorgetragen und diskutiert. Im Kunstunterricht sollten dann die abgetippten Texte illustriert werden. Einzige Vorgabe war, dass die Illustrationen wegen einer späteren Vervielfältigung nicht farbig sein durften, ansonsten waren der Kreativität keine Grenze gesetzt. Die illustrierten Texte liegen nun in einem kleinen Sammelband vor. Er trägt wie eine der Geschichten den Titel „Freitag, der 13. März 2020“ – der Tag, an dem der schulische Lockdown offiziell verkündet wurde – und der wohl einer dieser Momente im Leben ist, die einem stets gegenwärtig bleiben werden.