Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Zisch- Klasse im Chemie- Labor
Zisch- Klasse im Chemie- Labor

Durchblick mit Schutzbrille: Die Arbeit im Labor stand im Mittelpunkt des Besuchs der Klasse 8b des Itzehoer Sophie-Scholl-Gymnasiums beim Pharmaunternehmen Pohl-Boskamp in Hohenlockstedt.

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Als Projektpartner bei „Zeitung in der Schule“ (Zisch) haben die Arznei-Profis verschiedene Themen für Schüler-Reporter im Angebot. Die Achtklässler um Lehrerin Christine Behrendt-Herkenrath suchten nach Antworten auf die Frage: „Medikamente gut geprüft?“ Rüdiger Pohlmann, Leiter Social Management bei Pohl-Boskamp, teilte die 26 Mädchen und Jungen in drei Gruppen ein, die nacheinander vier verschiedene Stationen anliefen. Dabei lernten die 13- bis 15-Jährigen sowohl das Labor kennen als auch die Herstellungslinie für das Nitrolingual-Spray, eines der erfolgreichsten Produkte des Steinburger Unternehmens.

Angehende Chemielaborantinnen übernahmen die Führung durch das Labor, die mit unterhaltsamen Demonstrationen gewürzt wurde. So lernten die Gymnasiasten neben dem Tablettenhärtetester auch einen Gaschromatographen kennen und durften die verschiedenen Geschmacksaromen für die GeloRevoice-Halstabletten probieren. Von Jasmina Buchholz und Alice Arndt, beide im ersten Lehrjahr, und ihrem Ausbildungsleiter Rolf Grotelüschen erfuhren die Schüler, dass der Werdegang eines Chemielaboranten bei Pohl-Boskamp nach einem vierwöchigen Praktikum im eigenen Haus mit einer dreimonatigen „Grundausbildung“ im Brunsbütteler Bayer-Werk beginnt. In der Kanalstadt befindet sich auch die Berufsschule für die angehenden Laboranten. Die Berufsaussichten in diesem Bereich seien sehr gut. Rolf Grotelüschen, selbst seit 30 Jahren beim Hohenlockstedter Unternehmen: „Die meisten Auszubildenden werden übernommen!“

Sowohl der Gang durch das Labor als auch der Blick durch die großen Fenster in der Nitrolingual-Produktion dürften eine eindeutige Antwort auf die Schülerfrage „Medikamente gut geprüft?“ geliefert haben. Rüdiger Pohlmann wies immer wieder auf die zahlreichen Überwachungsinstrumente hin, die die Qualität der Arzneimittel sicherstellen sollen. Und weil man auch Maschinen nicht immer blind vertrauen solle, so Pohlmann, würden regelmäßig Testfläschchen eingeschoben, um die Überprüfung zu überprüfen.

(Norddeutsche Rundschau vom 08.06.2013)