Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Öffne deine Augen, Shoppingqueen!
Öffne deine Augen, Shoppingqueen!

Bericht von der konsumkritischen Exkursion der 13a nach Hamburg.

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Man hastet durch die Stadt, leuchtende Schriftzüge, die neue Mode, hipp gestaltete Schaufenster, Angebote bis zum Abwinken! Der Konsument verliert sich im Dschungel der Einkaufswelt.

… wir nicht mehr! Die 13a zusammen mit Frau Gudat und Frau Kammholz warfen im Rahmen des Erdkundeunterrichtes am 19. November 2013 einen Blick hinter die Kulissen von McDonalds, Starbucks, Apple, Nike, H&M, Abercrombie &Fitch, den sogenannten „Global Playern“ der heutigen Welt.
Während der zahlreichen Referate zu den einzelnen Unternehmen kamen verwunderliche Sachverhalte und Skandale ans Licht.
Wer hätte gedacht, dass allein für McDonalds deutschlandweit 41000t Rindfleisch pro Jahr verwertet werden?
Oder könnt ihr euch vorstellen, dass ihr für einen Hungerlohn von 30 € pro Monat unter widrigsten Arbeitsbedingungen schuften müsst? Für die Näherinnen von H&M ist dies der Alltag.

Oder wusstet ihr, dass in manchen Ländern der Schulabschluss von deinem iPhone Hersteller abhängig ist? Mehrere tausend Schüler/innen arbeiten in den Produktionsstätten von Apple aufgrund von Schulverträgen, die sie dazu verpflichten.

Diese Fakten hätten wir auch nicht gewusst, aber während der vierstündigen Tour lernten wir konsumkritisch Unternehmen und unser Konsumverhalten zu hinterfragen. Dabei zogen wir nach vorheriger Vorbereitung in der Schule von Geschäft zu Geschäft, klärten jeweils unsere Mitschüler über Unternehmensstrategien auf und überprüften diese vor Ort. Erstaunte Gesichter waren hierbei keine Seltenheit. Die Vorträge basierten auf Interaktion, zum Beispiel Zuordnungsaufgaben und Schätzfragen und einen Rundgang mit verbundenen Augen durch einige Läden.
Für eigene Shoppingaktivitäten blieb dabei kaum noch Zeit und durch das  Bewusstwerden der anderen Seite der Medaille verging uns auch gehörig die Lust daran.

Wenn also die Shoppingqueen in euch einmal wieder hervorkommt, so lasst sie  auch einmal hinter die Kulissen schauen!
So die Moral der Geschicht: Konsumkritik schadet nicht!