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Neuer Start – neues Glück: 9. Klassen des SSG endlich in England
Neuer Start – neues Glück: 9. Klassen des SSG endlich in England

Auf ein Neues! Nachdem die letzte Klassenfahrt in Flammen aufgegangen war, starteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, b und c des Sophie- Scholl- Gymnasiums nun einen neuen Versuch. Durch viel Unterstützung auch durch Spenden der anderen Klassen sowie die Eigeninitiative der Schüler beim Kuchenverkauf konnte die Fahrt so schnell wiederholt werden: Ein Bericht der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b von ihrer Englandfahrt.

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Trotz nächtlicher Abfahrtszeit versammelte sich am Montag, den 22. September pünktlich um 2 Uhr 30 eine gut gelaunte Reisegruppe mit ihren sechs begleitenden Lehrern Julia Düchting, Katrin Fallet, Sandra Palm, Karina Schenning, Volker Schlüter und Gustav Venth am Parkplatz des SSG. Nach einer langen aber lustigen Fahrt kamen alle schließlich in der Jugendherberge, dem YMCA in Bath an. „Wir fielen todmüde aber mit Vorfreude auf die kommenden Tage ins Bett“, berichtet Moritz Schlüter aus der 9b.

Die Woche in England begann mit der Erkundung Oxfords. Dort waren vor allem die vielen Colleges mit ihren imposanten Gebäuden und Kirchen beeindruckend. Außerdem gab es ausreichend Freizeit, um die Innenstadt und die vielen tollen und zum Teil deutlich günstigeren Geschäfte zu stürmen. Zurück in Bath blieb dann sogar noch Zeit, auch dort noch die Umgebung kennenzulernen oder sich sportlich zu betätigen.

Am Mittwoch hatten gab es Gelegenheit, an einer typischen englischen Schule am Unterricht teilzunehmen. „Jeder von uns bekam einen eigenen Schüler der Deerpark School in Cirencester zugewiesen, mit dem wir den Tag verbrachten“, erklärt Sophia Jungjohann aus der 9b und ihre Klassenkameradin Sonja Harder ergänzt: „Das war ziemlich spannend und es war toll, nicht nur die Schule anzuschauen, sondern ‚mittendrin‘ zu sein.“ Abends in der Jugendherberge gab es für alle Interessierte dann noch einen Disco Fox- Workshop, der viel Spaß bereitet hat.

Und am Donnerstag schließlich wartete das Highlight der Woche: ein Tag in London. Obwohl die meisten schon die eine oder andere Großstadt besucht hatten, war London noch einmal eine etwas Besonderes. Allein die Fahrt durch die Stadt hindurch zum Tower gab bereits genug Anlass zum Staunen, die Kronjuwelen für die Mädels und die Rüstungsausstellung für die Jungs dort waren spannend, die folgende Stadtführung beschreibt Lina Ohlfest (Klasse 9b): „Im Angesicht Big Bens, des Houses of Parliament oder Admiral Nelson zu stehen war eine Besonderheit.“ Denn „auf einmal wurden aus den Fotos aus dem Englischbuch tatsächlich reale Gebäude und Sehenswürdigkeiten“, so Bennet Jöns (Klasse 9b).

Die nächsten Tage ging es – mit Programmpunkten wie dem Black Country Living Museum, einem Freilichtmuseum über das 18. und 19. Jahrhundert sowie den römischen Thermen von Bath – deutlich ruhiger und entspannter zu.

Der letzter Abend war dann ein Gruppenabend, der gemeinsam im Innenhof des YMCA und dem angrenzenden Essenssaal verbracht wurde: Es wurde noch einmal getanzt, sowohl Disco-Fox als auch ‚Freistil‘, es gab eine Pokerrunde, Schachmeisterschaften, Bälle wurden gekickt und mit einer anderen Jugendgruppe aus Australien Deutsch- und Englischkenntnisse ausgetauscht oder einfach nur mit den Freunden und Freundinnen der schöne Abend mit viel Reden und Lachen verbracht. „Die letzte Nacht dann würde für viele auf den Zimmern sehr kurz – aber auch das gehört dazu“, beschreibt Katrin Fallet, Klassenlehrerin der 9b, die die Fahrt organisiert hat. Erschöpft aber glücklich machte sich die Gruppe schließlich auf den Heimweg.

Nach der tollen Woche mit vielen Eindrücken und Erlebnissen in England, findet Marvin Salto (Klasse 9b), dass auch allen beteiligten Lehrkräften einmal gedankt werden sollte: „Nur mit ihrem Engagement während der Sommerferien und in den ersten Schulwochen war es möglich, die Reise so kurzfristig nachzuholen.“ Und seine Klassenkameradin Leonie Strohbecke erklärt: „Wenn uns beim Einsteigen in den Bus am Montag noch etwas mulmig zu Mute war, wie heißt es doch so schön, soll man, nachdem man vom Pferd gefallen ist, gleich wieder aufsteigen.“