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Verkehrserziehung am SSG
Verkehrserziehung am SSG

„Achtung Auto“- Programm vom ADAC war zu Gast am SSG.

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„Die Haare fliegen und man kriegt einen kleinen Schreck“ – so hat die zwölf-jährige Leonie Sindt eine Vollbremsung als Beifahrerin im Auto erlebt. Mit Tempo 30 fuhr der Wagen. Gar nicht so schnell, könnte man denken – doch in einem Sicherheitstraining mit dem ADAC wurden rund 350 Schüler der fünften und sechsten Klassen aus der Gemeinschaftschule am Lehmwohld und des Sophie-Scholl-Gymnasiums (SSG) eines Besseren belehrt.

„Achtung Auto“ lautete das Motto des Verkehrserziehungsprogramms, mit dem Bernd Neumann als ADAC-Trainer kostenlos in ganz Schleswig-Holstein Schulen besucht. Was ist ein Bremsweg? Was ist ein Anhalteweg und wie wirkt sich die Reaktionszeit aus? Für diese Fragen will er den Schülern ein Gefühl verschaffen – spielerisch und ohne mathematische Formeln. Neumann weiß, was passiert, wenn Schüler den Bremsweg eines Autos beurteilen sollen, dass mit Tempo 30 unterwegs ist: „In der Regel verschätzen sie sich kolossal.“

Am SSG und der Gemeinschaftschule ist die Verkehrserziehung fester Bestandteil des Präventionskonzepts. Lehrer und Kreisfachberater für Verkehrserziehung, Frank Albrecht, und der Sicherheits- und Verkehrsbeauftragte des SSG, Oliver Schütz, arbeiten dabei Hand in Hand. Schütz: „Wenn man sich die Verkehrslage bei uns vor der Schule anguckt, wird klar, wie wichtig so eine Aktion ist.“

(kas / Asmussen, Norddeutsche Rundschau vom 16. 05. 2015)