Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Die Schülervertretung des SSG lernt
Die Schülervertretung des SSG lernt

Wie lässt sich eine gerechte Art der Demokratie umsetzen? Und das auch noch in der Schule? Dies fanden die acht SV-Mitglieder Lea, Lilia, Lukas, Martie, Emma, Merle, Lina und Annika zusammen mit Frau Fallet und Herrn Gräbert bei einer dreitägigen Fortbildung in Niedersachsen heraus.


Zunächst einmal ging es aber nach Kiel, wo die Veranstalter und bekannte Gesichter wie etwa Ministerpräsident Daniel Günther uns begrüßten und relativ kurze Vorträge zum Thema Demokratie und Gerechtigkeit hielten. Eine Veranstalterin kam extra aus Israel, um uns Schülern (es waren ungefähr 120 Schülervertreter aus ganz Schleswig-Holstein) ihr ideales Bild der Gerechtigkeit zu vermitteln, welches sie „Betzavta“ nannte.

Anschließend fuhr die gesamte Mannschaft nach Niedersachsen und machte in Bad Bevensen halt. Dort wartete eine sehr schöne Unterkunft auf alle 120 Schüler und Lehrer mit guter und vor allem leckerer Verpflegung.
Die Schüler wurden in gemischte Gruppen aufgeteilt, sodass man auch die Chance hatte, die anderen Schülervertretungen kennen zu lernen und sich von ihrer SV-Arbeit inspirieren zu lassen. Auch die Lehrer bildeten eine Gruppe und ab da hieß es dann für die nächsten drei Tage nur noch: Gruppenarbeit, Essen, Gruppenarbeit, Essen, …
Dieser Ablauf war aber keineswegs eintönig, die Arbeit in den Teams machte nämlich viel Spaß und war sehr abwechslungsreich. Die Teamleiter schafften es, unseren Blick für Ungerechtigkeit zu schärfen, in dem sie uns verschiedene Spiele spielen ließen und uns damit in reale Situationen hineinversetzten. Es wurde auch zur Diskussion angeregt und wir erstellten viele Schaubilder.
„Betzavta“ zu definieren, fiel auch am Ende bestimmt nicht jedem der Teilnehmer leicht. Aber wir haben uns trotzdem alle mit unserer Demokratie auseinandergesetzt und auch mit unserer Vorgehensweise in manchen Situationen, die wir vielleicht in Zukunft vorher überdenken.

Auch die Kernaussage von der Idee „Betzavta“ blieb uns in Erinnerung: Ziel einer wirklich gerechten Demokratie sollte es sein, möglichst auch die Bedürfnisse von Minderheiten zu erfüllen und nicht nur auf die Mehrheit als Gewinner einer Abstimmung zu achten.

Mit einem guten Gefühl und vielem neuen Wissen saßen wir dann wieder plötzlich im Zug nach Itzehoe. Manche hatten das Gefühl, es wäre nur eine Stunde vergangen, andere sprachen von einer Woche, da wir so viel gelernt und so viele neue Leute kennengelernt haben -in dieser kurzen Zeit.

Wir sind dankbar, dass wir die Chance hatten, an dieser Fortbildung teilzunehmen.

Eure SV

(Annika Grundmann)