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Lehmwohld- und SSG-Schüler lernen viel bei Aktion „Achtung Auto“
Lehmwohld- und SSG-Schüler lernen viel bei Aktion „Achtung Auto“

Vollbremsung. Spätestens jetzt wissen die Kinder: Richtiges Anschnallen kann Leben retten.


Mit diesem Aha-Effekt endet für die Fünf- und Sechstklässer des Sophie-Scholl-Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld die Aktion „Achtung Auto“. Die Kreisverkehrswacht Steinburg hat die Verkehrserziehung auf den Stundenplan gebracht.

„Achtung-Auto“-Moderator Bernd Neumann vermittelt theoretisches Wissen, das die Jungen und Mädchen auch gleich in der Praxis erproben können. „Die Aktion trägt wesentlich dazu bei, unseren Schülern kritische Situationen im alltäglichen Straßenverkehr zu vermitteln“, sagt Frank Albrecht von der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld, Zweigstelle Heiligenstedten, gleichzeitig Vorsitzender der Kreisverkehrswacht.

Vor allem üben die Kinder, das Tempo von Fahrzeugen einzuschätzen. „Ihr könnt einem entgegenkommenden Auto nicht ansehen, wie schnell es fährt oder ob der Fahrer abgelenkt ist“, sagt Neumann. Und ein Fahrzeug mit Tempo 40 lege in einer Sekunde eine Strecke von zwölf Metern zurück „Ihr könnt euch also ausrechnen, wie lang der Bremsweg sein wird.“ Auch die Lehrformel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ wird den Schülern plastisch mit dem Auto vor Augen geführt.

„Die Schüler lernen vor allem durch diese praktischen Übungen und Demonstrationen“, sagt Albrecht. Und auch die Gefahr der Ablenkung durch Smartphone oder Kopfhörer ist ein Thema.


(Kristina Mehlert, Norddeutsche Rundschau vom 5. September 2018)