Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Lebendiges Lernen beim Training im Hochseilgarten!
Lebendiges Lernen beim Training im Hochseilgarten!

Stärken erkennen, den Teamgeist fördern – diesen Herausforderungen stellten sich die Klassen 8b, 8c und die 8a, 8d des Sophie-Scholl-Gymnasiums (Itzehoe) unter der Leitung von Studiendirektor Volker Schlüter und seinen Mitstreitern Frau Fallet, Frau Buschmann, Frau Schenning, Frau Scheibe und Herrn Klena im Hochseilgarten in Hanerau-Hademarschen.

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„Wir wollten erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur Probleme gemeinsam lösen“ sagte Volker Schlüter, „es sollen auch Höhenängste überwunden werden, die dazu führen, dass Kreativität in schwierigen Situationen zu Vertrauen in sich selbst führt!“

So ein Hochseilparcours hat es in sich. Und so wurde nach diesem Ausflug ein Bericht verfasst um das Geschehene noch einmal Revue passieren zu lassen:

„Als wir am Dienstag in den Bus stiegen, um zum Kletterpark nach Hanerau-Hademarschen zu fahren, war die Laune noch nicht so ganz positiv. Viele von uns machten Bemerkungen, dass sie bei dem nicht gerade guten Wetter gar keine Lust auf Klettern hatten. Doch während der Fahrt hellte sich das Wetter und damit auch die Stimmung schnell auf. Es wurde lauter im Bus weil mit einem Mal viele Gespräche geführt und auch Musik gehört wurde und irgendwie kam so etwas wie Gemeinschaftsgefühl auf.

Als wir am Hochseilgarten ankamen, waren wir überrascht, dass es nicht gleich los ging mit dem Klettern. Als erstes wurden wir nämlich einem jungen Mann vorgestellt, der uns dann zu einer großen Wiese direkt neben dem Kletterpark-Gelände führte. Hier sollten wir erst einmal ein paar Gemeinschaftsaufgaben vollführen. „Och, das ist doch einfach!“ sagten sich viele von uns, doch es kam anders. Wir hatten doch ziemliche viele Probleme mit der Kommunikation in den Teams und deshalb waren wie alle doch nur schwer mit den ersten Aufgeben fertig. Doch nach jeder Aufgabe ging es ein wenig besser. Als wir zu der finalen Aufgabe kamen, da  wussten eigentlich alle wie es geht und die Kommunikation ging sehr viel besser. Nachdem wir mit den Gemeinschaftsaufgaben dann fertig waren, wurden wir eingeweiht wie man die Kletterausrüstung benutzt.
Viele Schüler waren wohl schon mal hier oder in einem anderen Hochseilgarten gewesen und kannten sich der Ausrüstung gut aus und waren etwas schneller fertig. Andere brauchte Hilfe, aber am Ende waren alle bereit und freuten sich, dass es nun endlich losging.

Nach der tollen Einführung durch den jungen Mann durfte jeder sich selbst einschätzen und dann auf seinem Level nach Lust und Laune klettern. Da waren dann manchmal ganz schöne Herausforderungen dabei und gerade wenn man in große Höhe unterwegs war,  kribbelten die Adern ganz schön und man spürte das Adrenalin. Auf jeden Fall war das dann die volle Action (Äkschn!) und es hat richtig Spaß gemacht.

Als nach dieser langen Kletterpartie unser Klassenlehrer Herr Schlüter dann das Signal gab, dass wir zum Ende kommen und bald gehen müssen, waren die meisten von uns richtig traurig, dass es nun vorbei war mit dem Klettern.

Aber dann hatten wir auf der Rückfahrt im Bus noch richtig viel Spaß und eigentlich waren wir uns dann alle einig, dass dieser Ausflug in den Kletterpark eine ganz tolle Sache war für unsere Klasse.“

Schön zu sehen wie sich die Schülerinnen und Schüler die Hände reichen, motivieren und umarmen. „Krasses Werkzeug“ dieser Hochseilgarten.
Dieses Open-Air Training wurde vom Förderverein des Sophie-Scholl-Gymnasiums e.V. mit einer großzügigen „Finanzspritze“ unterstützt.

Bericht des Ausfluges: Marlon Kulp, Bilder: 8c, Pressetext: Jutta Ohl  (Schatzmeisterin Förderverein SSG e.V.), 08. 11. 2015