Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Ehemalige finden sich an der Wand wieder!
Ehemalige finden sich an der Wand wieder!
 Ein schöner Brauch: die Fotos zur Abituranmeldung werden nach der bestandenen Prüfung in einer Fotokollage zusammengestellt. Diese Tradition wird im Sophie-Scholl-Gymnasium (früher Kreisgymnasium) in Itzehoe seit 1976 gepflegt. Begonnen hat damit der erste Oberstufenleiter Wilfried Grimm und die „Arbeit“ setzte der jetzt amtierende Oberstufenleiter Willy Arbeiter fort.
Der Abiturjahrgang 1991, der zu einem ersten „Abi-Jahrgangstreffen“ nach 20 Jahren eingeladen hatte, konnte sich nun bei einem ausführlichen Rundgang durch die Schule von den Fotos von damals überzeugen. Mit großem „Hallo, wie geht es Dir“ begrüßten sich die Schülerinnen und Schüler von einst vor der Eingangstür und freuten sich über die große Teilnehmerzahl. Selbst aus Zürich war eine ehemalige Abiturientin angereist. Einige der Schülerinnen und Schüler sind sich inzwischen schon beruflich begegnet, andere sehen sich tatsächlich nach 20 Jahren das erste mal wieder. Da gab es viele Fragen nach dem beruflichen Werdegang und den familiären Entwicklungen.  Begrüßt wurden sie durch die Unterstufenleiterin Juliane Joseph und StD. Willy Arbeiter. Erstaunlich fanden es die Ehemaligen der Schule, dass Juliane Joseph fast alle Namen noch im Gedächtnis hatte. Gern gesehen war auch die „alte Schulsekretärin“ Jutta Ohl. Für sie war der Jahrgang 1991 der letzte Jahrgang, für den sie Abiturzeugnisse schrieb, bevor sie in die Verwaltung des Kreises wechselte.  Die vierseitigen Abiturzeugnisse wurden damals noch  per Hand geschrieben und nicht per Computer. Fehlerfrei versteht sich und dann in diesem Jahrgang gleich 59-mal. Sehr schade findet sie es, dass es vom allerersten Abiturienten Holger Steinhauer, der als erster und einziger 1976 ein vorgezogenes Abitur machte, kein Foto existiert. „Wo mag der jetzt stecken, und wie sieht er wohl heute nach so vielen Jahren aus?“ Diese Frage blieb aus. (Nachsatz siehe unten*)

Beim Rundgang durch die Schule gab es viel Neues zu bewundern aber auch einiges Altes zu entdecken. „Das gibt es doch gar nicht“, hieß es „soviel Technik hat inzwischen Einzug gehalten“! „In diesem Raum hat sich ja gar nichts verändert, da können wir gleich wieder Platz nehmen“! hieß es an anderer Stelle. Über den alten Kartenraum wurde dann doch geschmunzelt. Vermutlich gilt die Ausrede: „Ich musste die Karten noch sortieren“ auch heute noch, wenn ein Schüler zu spät nach der Pause in den Unterricht kommt. Sehr beeindruckt zeigten sich die Ehemaligen über den Anbau mit der Mensa, den neuen hellen Räumen und dem schön gestalteten Schulhof.  Die Veränderung des Kreisgymnasiums zum Sophie-Scholl-Gymnasium und der Einzug der Offenen Ganztagsschule wurden positiv verwertet. Nach der Schulbesichtigung händigte Juliane Joseph die Abiturarbeiten aus. „Was hab´ich mir damals bloß zusammengeschrieben“, hieß es da, „gut, dass ich das Abitur trotzdem geschafft habe!“ Nach dem einstündigen Rundgang durch die Schule gab es ein gemeinsamen Essen in der Innenstadt von Itzehoe und danach ein fröhliches Treffen am Abend. In fünf Jahren ist ein neues Treffen geplant.

(Pressetext verantwortlich Jutta Ohl)

 

*) Nachsatz: „ Durch die Veröffentlichung dieses Presseartikels in der Norddeutschen Rundschau meldete sich die Schwester von Holger Steinhauer bei Jutta Ohl und übergab zwei Fotos: Holger 1976 und Holger 2012. Das Foto von 1976 erhält einen Ehrenplatz!