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Messe Parentum am 9. November am SSG
Messe Parentum am 9. November am SSG

Gute Orientierung für Schüler: Messe Parentum bietet mit seinem Angebot Hilfe bei der Praktikums-, Berufs- und Studienwahl / Auch FC St. Pauli dabei


Ausbildung, Studium oder ein Freiwilligendienst? Diese Frage stellt sich früher oder später jedem Schüler. Die Messe „Parentum – Eltern- und Schülertag für die Berufswahl“ bietet auch in diesem Jahr wieder Orientierung für Jugendliche, Eltern und jene, die sich umorientieren möchten.

Die Veranstalter, das Institut für Talententwicklung (IfT) in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Heide und dem Sophie-Scholl-Gymnasium (SSG), bieten erneut ein vielseitiges Angebot zur Berufsorientierung. Die mittlerweile sechste Auflage findet am Sonnabend, 9. November, zwischen 10 und 14 Uhr in den Räumlichkeiten der SSG (Am Lehmwohld 41 in Itzehoe) statt.

„Die Parentum hat sich zu einem großen und wichtigen Orientierungspunkt entwickelt“, meint SSG-Schulleiterin Magdalena Diodati. 18 Stände mit Ausstellern zum Beispiel aus dem öffentlichen Dienst, dem Handwerk, von der Polizei, von Fach- und Hochschulen sowie aus dem Bereich der Freiwilligendienste bieten viele Informationsmöglichkeiten. „Es ist fast alles abgedeckt“, sagt Tanja Büll vom IfT. Auch der FC St. Pauli, der unter anderem die Möglichkeit für ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet, ist mit einem Stand vor Ort und wird bei guten Wetterbedingungen einen Dribbel-Parcours aufbauen.

Auch acht Vorträge mit einer Dauer von je 20 Minuten sollen bei der Orientierung helfen. Als „besonderes Schmankerl“ bezeichnet Kerstin Harms, Berufs- und Studienberaterin bei der Agentur für Arbeit, den Vortrag einer jungen Frau, die sich nach Abitur und Ausbildung für ein berufsbegleitendes Studium entschieden hat – mitfinanziert durch ein Stipendium. „Es ist den wenigsten bekannt, welche Möglichkeiten es für Stipendien gibt“, so Harms.

Nicht nur für die Berufs- und Studienwahl, ebenso für Praktika (auch die, die schon in der achten Klasse anstehen) bietet die Parentum eine gute Orientierung.

Dem Namen entsprechend richtet sich die Veranstaltung auch in besonderem Maße an Eltern. Diese spielen grundsätzlich eine große Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder. „Es hat sich gezeigt, dass man immer wieder von Erziehenden angesprochen wird. Seitdem die Eltern selbst vor der Berufswahl standen, ist meist eine lange Zeit vergangen und es hat viele Änderungen gegeben“, sagt Tanja Büll. Kerstin Harms stimmt ihr zu und ergänzt: „Berufe sind im ständigen Wandel. Wenn Eltern falsch informiert sind, geben sie auch schlechte Ratschläge und sind keine guten Begleiter.“

Bedeutend ist es laut Harms auch, dass Schüler schon frühzeitig mit der Erkundung der Berufswelt und ihrer eigenen Interessen anfangen. Dabei sollte nach dem Bauchgefühl gegangen werden und weniger danach, welcher Bereich prestigeträchtig ist. Wichtig ist den Veranstaltern zudem, dass sich die Parentum an Schüler (und deren Eltern) aller Schulen in der Region Unterelbe-Westküste richtet und zudem auch interessant für diejenigen ist, die sich umorientieren wollen.


(Grischa Malchow, Norddeutsche Rundschau vom 30. Oktober 2019)