Herzlich Willkommen am Sophie Scholl Gymnasium Itzehoe
Mittelstufe

Die Mittelstufe des Sophie-Scholl-Gymnasiums

Mittelstufenleiter

Volker Schlüter

Die Mittelstufe (Sekundarstufe I) am Sophie-Scholl-Gymnasium

Die Mittelstufe der schleswig-holsteinischen Gymnasien wird strukturiert durch die

SAVOGym, die Landesverordnung über die Sekundarstufe I der Gymnasien. Die Sek. I

umfasst die Klassenstufen 7 bis 9 in G8, die Jahrgangsstufe 10 bildet gleichzeitig den

Abschluss der Sek. I und die Einführungsphase der Oberstufe (Sek. II).

Die SAVOGym ist unter www.bildungsstart.lernnetz.de auffindbar.

 

Aufsteigen, Versetzung unter Vorbehalt, Versetzung

Anders als in der Vergangenheit gibt es keine Einteilung in A-, B- und C-Fächer mehr,

ebenso wenig die daran geknüpften Versetzungen mit Ausgleich. Von Klasse 7 nach 8

und von Klasse 8 nach 9 steigen die SchülerInnen in der Regel auf. Eine der Leistungen

darf eine „5“ sein. Bei zweimal „5“ ist eine erfolgreiche Mitarbeit im folgenden Schuljahr

nicht gesichert. Die Klassenkonferenz wird deshalb eine sogenannte Versetzung unter

Vorbehalt beschließen. Verbessern sich die Leistungen (d.h. ist dann nur noch eine „5“

vorhanden), wird die Klassenkonferenz die endgültige Versetzung beschließen. Falls das

nicht der Fall ist, muss nun um ein Jahr zurückgegangen werden. Im folgenden Halbjahr

der (alten) Klassenstufe findet dann eine endgültige Versetzung statt, wenn es wieder

nur eine „5“ ist. Bei zwei oder mehr „5en“ findet eine Schrägversetzung in die Gemein-

schule statt. Nach dem Beschluss der Versetzung unter Vorbehalt ist es auch möglich,

dass die Erziehungsberechtigten einen Antrag auf freiwillige Wiederholung des Jahr-

gangs stellen.

Für die Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 darf nur eine „5“ im Zeugnis stehen. Bei

einer weiteren „5“ ist unter Umständen auch noch eine Versetzung mit „positiver Prog-

nose“ möglich, wenn das Leistungsbild eine erfolgreiche Mitarbeit in der Oberstufe

erwarten lässt. Mit dieser Versetzung in die Oberstufe wird der erste allgemeinbildende

Schulabschluss erworben (der ehemalige Hauptschulabschluss). Im Falle einer Nichtver-

setzung kann der 9. Jahrgang einmal wiederholt werden.

Mit der Versetzung der SchülerInnnen in die Jahrgangsstufe 11 wird der Mittlere Schul-

abschluss – MSA- erworben (der ehemalige Realschulabschluss). Auch hier darf eine „5“

im Zeugnis stehen. Bei mehr als einer „5“ hat die Konferenz ebenfalls die Möglichkeit mit

positiver Prognose zu versetzen, falls eine erfolgreiche Mitarbeit in der Qualifikationsphase

prognostiziert wird.

 

Neuzusammensetzung der 8. Klassen

In der 8. Klasse werden die Klassen neu zusammengesetzt. Dabei wird versucht, die Klassen

entsprechend der gewählten Fremdsprachen (Latein und Französisch) zusammenzusetzen.

Das hat viele Vorteile wie z.B. der Organisation des Austausches mit Frankreich, den Klassen-

fahrten der Lateingruppen nach England (derzeitiger Stand) und natürlich auch der Unterrichts-

organisation. Die SchülerInnen dürfen jeweils 2 MitschülerInnen (ihrer Fremdsprache) angeben,

mit denen sie gerne in der neuen Klasse sein wollen. Es wird dann versucht, einen Wunsch zu

erfüllen. Die KlassenleiterInnnen werden im Vorfeld befragt, welche pädagogisch ungünstigen

Konstellationen es zu vermeiden gilt. Diese Abfrage erfolgt in etwa Mitte Mai. Zum Schuljahres-

ende hin werden die neuen Klassen dann per Aushang bekannt gegeben.

Elternbrief Wunschzettel für MitschülerInnen

 

Wahlpflichtkurse im Jahrgang 8 und 9

Verbindlicher Teil der Kontingentstundentafel sind die Wahlpflichtkurse (WPK). Zu den WPKs

Gehören am SSG die 3. Fremdsprachen, also Französisch 3 und Latein3. Im 8. Jahrgang bieten

Die Fächer Erdkunde, Wirtschaft/Politik , Chemie und Informatik Kurse an. Im 9. Jahrgang sind

es die Fächer Geschichte, Biologie, Wirtschaft/Politik und Physik. Alle WPKs laufen 3-stündig. In

allen WPKs gibt es Leistungsüberprüfungen dem Thema und der Methodik entsprechend.

Im Hinblick auf das sprachliche Profil in der Oberstufe bieten die 3. Fremdsprachen eine ganz

besondere Möglichkeit, sprachliche Begabungen im schulischen Rahmen zu entwickeln. Vor der

Wahl finden auch etwa Mitte Mai ein gemeinsamer Elternabend des gesamten Jahrgangs statt,

um über die neuen WPKs durch die Fachvorsitzenden zu informieren. Die oben genannten Ange

bote müssen variieren, wenn wie im kommenden Jahrgang deutlich weniger SchülerInnnen sind.

Wahlzettel für einen Wahlpflichtkurs in Klasse 8

Wahlzettel für einen Wahlpflichtkurs in Klasse 9

 

Lernpläne

Als individuelle Fördermaßnahme favorisiert das SSG die Lernpläne. Der organisatorische Ablauf

ist standardisiert. Lernpläne sind Förderangebote der Schule, die nicht nur auf fachlicher,

sondern auch die methodische Ebene hilfreich sein können. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit Ihnen, den Eltern, ist dafür Voraussetzung. Lernpläne können auch ein Mittel sein, besonders

interessierten SchülerInnen Anreize zu geben. Lernpläne können zu jedem Zeitpunkt im Schuljahr

vereinbart werden. Meist werden sie auf den pädagogischen Konferenzen auf den Weg gebracht,

die Anfang November stattfinden. Unverzichtbar sind die Lernpläne im Zusammenhang mit der

Versetzung unter Vorbehalt.