Trotz der besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie fand die traditionelle SSG-Mathenacht am Freitag, 20.11., statt – nur diesmal von zuhause aus.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich als Gruppe im Vorfeld bei den SSG-Mathelehrern Dirk Lehmann und Gustav Venth anmelden und bekamen dadurch einen virtuellen Videokonferenzraum zugewiesen, wovon 5 Gruppen aus verschiedenen Klassen Gebrauch machten.
Das große Rechnen, Knobeln und Grübeln erfolgte dann ab 18:00 Uhr von zuhause aus, wobei der Austausch mit den Gruppenmitgliedern und allen teilnehmenden Mathelehrerinnen und -lehrern über die Module des IServ-Kommunikationssystems stattfand.
Dabei stellte sich heraus, dass die Kommunikation zunächst die beste Struktur bei Nutzung des IServ-internen Messengers aufwies. Um kompliziertere Aufgabenstellungen und Lösungsansätze zu besprechen, wurde mit zunehmender Dauer auch der Videokonferenzraum der Lehrerinnen und Lehrer durch die Schüler immer stärker frequentiert. Als Tafelersatz zur Sammlung der Ergebnisse verwendeten die Jahrgangsgruppen geteilte Onlinetabellen sowie das IServ-interne Textmodul. Um Ansätze auszutauschen, wurden darüber hinaus Bildschirme geteilt und Fotos hin und hergeschickt. Insgesamt funktionierte die Technik erstaunlich gut – Probleme gab es durch gelegentlich schwächelnde Internetverbindungen, die durch geduldiges Nachhaken ausgeglichen werden konnten.
Verglichen mit den lebhaften Mathenächten in der Schule, die regelmäßig mit viel mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden, war der Austausch deutlich weniger effizient und weniger bereichernd. Gleichwohl wurde jede richtig gelöste Aufgabe von der Gruppe als Erfolg gefeiert. Große Willenskraft und Durchhaltevermögen zeigte insbesondere die Jahrgangsgruppe des 12. Jahrgangs und belohnte sich gegen halb zwei in der Nacht mit dem Einzug in die zweite Runde. Um halb drei begaben sich dann alle verbliebenen Knobler geschafft aber zufrieden in die wohlverdiente Nachtruhe.

(SZ & Ve)