Die Vororchesterfahrt 2026

Am Dienstag den 15.9. begann die Vororchesterfahrt. Wir wurden um kurz nach Acht
von unseren Eltern zu dem Seminarhaus in Lütjenwestedt gefahren. Dort angekommen
richteten wir uns ein und begannen mit unserer ersten Probe. Wir haben auch am
selben Tag die Kochgruppen eingeteilt für Frühstück, Mittag und Abendbrot, da wir
selber kochten. Am Nachmittag hat unser traditionelles Mörder-Spiel angefangen, was
sehr viel Spaß gemacht hat. Am nächsten Abend war dann der Kammermusik-Abend,
wo jeder, wenn er wollte, irgendeine musikalische Show zeigen konnte.


Im Großen und Ganzen kann man sagen:


Es war eine gelungene Vororchesterfahrt. =)

Erasmus: „Madeira Outdoor“

In den Sommerferien konnte ich im Rahmen des Erasmus-Programms unserer Schule an einer exklusiven Fortbildung an einem spektakulären Ort teilnehmen: „Madeira Outdoor – Inclusion, Emotional Intelligence, Team-Building, Wellbeing and Outdoor Learning“ lautete der etwas sperrige Titel des EU-finanzierten Kurses.

Die Idee dahinter: zwanzig europäische Lehrkräfte aus verschiedenen Ländern erarbeiten in Teams gemeinsam theoretisches Wissen zu den genannten Aspekten und sind dann umso motivierter, dieses Wissen an verschiedenen Orten der wunderschönen Atlantik-Insel auch praktisch auszuprobieren. Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit bestand zum Beispiel darin, sich didaktische Strategien zu überlegen, wie ein außerschulischer Lern-Ort ganzheitlich mit allen Sinnen für Schülerinnen und Schüler erfahrbar ist.

Und eindrucksvolle Lern-Orte hat die Vulkan-Insel mit ihrem ewigen Frühlingswetter reichlich zu bieten: Schroffe Steilküsten, üppig wuchernde tropische Natur, hohe Berge, nebelige Lorbeer-Urwälder, schwarze Lava-Strände und mit der Hauptstadt Funchal großstädtisches Flair aus der portugiesischen Kolonialzeit.

Einer der Höhepunkte war eine Whale-Watching-Tour vor der Küste der Insel. Und tatsächlich: eine ganze Schule von Delphinen schwamm mehrmals an dem Katamaran vorbei. Für das „Wellbeeing“ sorgten regelmäßige Yoga-Trainingseinheiten an Stränden, in Bananen-Plantagen und im Stadtpark.

Dass die Insel spektakulär schön ist, ist vermutlich auch ihr größter Nachteil – sie ist ein Paradebeispiel für „overtourism“. Egal, wo man auf der Insel ist: Hunderte von Touristen mit ihren Mietwagen sind schon da und jagen mit ihrem Handy dem nächsten Insta-Foto hinterher. Kurios: wer wandern will (und das wollen auf Madeira fast alle), muss zunächst pro Wanderweg 4,50 Euro per Wander-App bezahlen. Melden sich zu viele gleichzeitig an, bekommt man keinen Platz mehr auf den Wander-Autobahnen. Wer nicht bezahlt, gilt als „Schwarzwanderer“ und muss ein Bußgeld bezahlen!

– Christian Uwe Jansen